Spagat

Leute auch. Ich will in diesem Moment nur die Welt neu erschaffen.

Gegensätze
In „GDI Impuls“, einer Publikation des Gottlieb Duttweiler Instituts, las ich kürzlich folgende Aussage: „Manager entspannen sich, wenn die Routine einkehrt. Künstler hingegen streben dann sofort nach einem Bruch.“ Nach dieser Definition bin ich wohl eher in der Kategorie Künstler zu Hause. Und doch bin ich für einen Künstler vielleicht eine Spur zu sehr Realist und eine Spur zu wenig Idealist. Jedenfalls möchte ich meine Projekte nicht nur in die Welt setzen, sondern auch wachsen sehen, sie durch die Realisationsphase begleiten. Kreativität nach dem Prinzip „l’art pour l’art“ liegt mir nicht. Was ich mache, muss nachvollziehbar zielgerichtet sein und dazu beitragen, die unternehmerischen Ansprüche der Kunden zu erfüllen.

Brückenfunktion
Kein eindeutiger Künstler, kein Vollblutmanager. Was dann? Ich bin der, mit dem der Manager über Kostendeckungsbeiträge diskutiert und mit dem der Designer die perfekte Ästhetik sucht. Ich bin der, der mit dem Regisseur eine Dramaturgie entwickelt, der dem Texter das Wesentliche erklärt und der mit dem Mediaspezialist die Kontaktqualität untersucht. Ich bin einfach der, der zuhören und interpretieren kann. Ich schlage die Brücke zwischen verschiedenen Disziplinen, bin Übersetzer und Mediator zwischen den Fachkulturen und definiere das gemeinsame Ziel.
In einer Welt, in der sich immer mehr Spezialisten in immer kleineren Nischen perfektionieren, braucht es jemanden, der alle Teile wieder zu einem Ganzen zusammenfügt. Nur dann gibt es nach getaner Arbeit das, was der Kunde möchte: erfolgreiche Werbung!

Fredy Obrecht



 
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