in Deutschland 2010 alternativlos, 2009 betriebsratverseucht und 2008 die notleidenden Banken ganz oben auf die Hitliste schafften, waren es in Österreich die Begriffe humane Abschiebung, Analogkäse und Gewinnwarnung und in der Schweiz Ventilklausel, Europhorie und Klimakompensation. Haben Sie sich schon mal Analogkäse aufs Brot geschmiert? Oder einer notleidenden Bank finanziell unter die Arme gegriffen? Oder mit einer Ventilklausel Ihre Heizung entlüftet? Das ist natürlich alles Blödsinn. Allerdings ist es nicht immer einfach zu erraten, was diese Begriffe alles beinhalten, vor allem wenn man die Diskussionen nicht mitverfolgt hat. Der Analogkäse ist insofern unsinnig und irreführend, da Analogkäse alles enthält, nur eben keinen Käse.
Der Begriff notleidende Banken stellt das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise auf den Kopf und macht die Banken zu Opfern ihrer eigenen Taten. Die Ventilklausel ist eigentlich eine Schutzklausel und betrifft die uneingeschränkte Personenfreizügigkeit, die im Rahmen der